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Unerhörte Erinnerungen eines Sonstigen

2015 17. Februar
von Martin Löschmann

Immer wieder in diesem Blog angekündigt, jetzt sind sie da. Ankündigung vom ENGELSDORFER VERLAG übernommen! Dort kann das Buch auch erworben werden.

Unerhörte Erinnerungen eines Sonstigen ISBN-13: 978-3-95744-399-1, 1. Auflage 2015-02, Engelsdorfer Verlag, Sprache: Deutsch Taschenbuch, Format: 20×13 353 Seiten, 1 farb. Abb. Preis: 16,00 EUR Kaufen | Leseprobe | eBook Beschreibung: Ein Ossi-Leben, wie es noch in keinem Buch steht, mit Berichten von einem Davor und Danach – Kindheit und Alter. Memoiren, aber keine Chronik, assoziativ, Schilderungen von Lebenssituationen, Lebenskatastrophen eingeschlossen, Begegnungen mit Persönlichkeiten, für manch einen mit Identifikationspotential. Nicht ohne Humor, mit literarischen Anspielungen, genügend Stoff für einen Film allemal.

 

Prof. Dr. Martin Löschmann, geboren 1935 in Bernsdorf/Bütow (Hinterpommern), Ende 1947 Umsiedlung nach Zeitz (Ostdeutschland), Studium der Germanistik, Anglistik, Psychologie und Pädagogik in Leipzig, 1961 bis 1993 am Herder-Institut der Leipziger Universität, 1969: Dr. phil., zehn Jahre später Habilitation, 1984 Berufung zum Professor für Deutsch als Fremdsprache; Auslandstätigkeit in mehr als 30 Ländern, besonders in Finnland (1969 bis 1973) und China (2005/6); Wohnorte: Leipzig bis 2000, danach Prenzlauer Berg   Berlin. Rund 200 Publikationen, darunter Herausgabe einer Reihe bei Peter Lang »Deutsch als Fremdsprache in der Diskussion«.

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Wenn das nichts ist, was soll es denn sein? Schon im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek eingeordnet. (Zur DDR-Zeit hätte es bestimmt ein ganzes Jahr gedauert.) Sachgruppe(n): 830 Deutsche Literatur; B Belletristik Literarische Gattung: Romanhafte Biographien So schmeichelhaft die Zuordnung auch sein mag, ich kann in meinen „Erinnerungen“ nichts Romanhaftes erkennen, es sind zwar streckenweise erzählte authentische Erinnerungen, aber immer realitätsbasiert.

Jetzt auch in der Erinnerungsbibliothek DDR e.V.

Weitere Kaufmöglichkeit mit einer Anregung zum Hineinblättern, darüber hinaus siehe!

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13 Kommentare Kommentar schreiben →
  1. A. Michailova permalink
    März 26, 2015

    Habe Ihre Memoiren „Unerhörte Erinnerungen eines Sonstigen“ mit großem Interesse gelesen, besonders interessant waren für mich die Kapitel über Ihre Erlebnisse als Kind im 2. Weltkrieg und das Kapitel „Wenn Russland für deutsche Kleingeister zu groß bleibt“, in dem Sie sich u.a. kritisch mit der Berichterstattung über Russland in deutschen Medien auseinandersetzen.
    Als ich vor Kurzem über die Studie der Historikerin und Publizistin Miriam Gebhardt las, die sich mit den Vergewaltigungen am Ende des 2. Weltkrieges beschäftigt, fand ich Ihre ausgewogenen Ausführungen zu diesem Problem bestätigt. In ihrem Buch „Als die Soldaten kamen“ weist Frau Gebhardt nämlich nach, dass auch amerikanische Soldaten Vergewaltigungen vorgenommen haben. Damit will ich keineswegs die ’sexuell motivierten Verbrechen‘ der Roten Armee gutheißen, nur ärgert mich immer wieder, wenn einseitig nur die russischen Soldaten an den Pranger gestellt werden. Mit Recht also zitieren Sie aus Heiduczeks Roman „Tod am Meer“: „Ob Griechen oder Römer, Osmanen oder Chinesen, Amerikaner oder Russen, schick sie in den Krieg, und es wird Mord geben, Raub, Plünderung und Vergewaltigung. Ich finde es dumm, den Menschen in den Zustand des Tieres zu versetzen und dann über seine Unmoral zu meditieren.“ (S. 62)

    • Martin Löschmann permalink*
      Mai 22, 2015

      Inzwischen habe auch ich das von Ihnen genannte Buch gelesen: „Als die Soldaten kamen: Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs“. ( Deutsche Verlags-Anstalt, 2015).
      Erschütternd, was Frau Gebhardt da an Leid der Frauen zusammengetragen hat, die am Ende des Krieges und danach vergewaltigt worden sind. Und in der Tat nicht nur von russischen Soldaten, sondern von amerikanischen, französischen und britischen ebenso. Dabei spielt für mich die Stichhaltigkeit der eruierten Zahlen weniger eine Rolle, obwohl die Zahl schon niederschmetternd ist. Nach ihren sicherlich vagen, aber durchaus nachvollziehbaren Berechnungen wurden „mindestens 860000 Frauen (und auch etliche Männer) im Nachkrieg vergewaltigt.“ Und meine Mutter und meine eine Schwester darunter.
      „Mindestens 190000 davon, aber vielleicht auch mehr, erlebten die sexuelle Gewalttat durch einen amerikanischen Armeeangehörigen, andere durch britische, belgische oder französische Soldaten.“ Damit räumt die Autorin endlich mit dem nicht ohne Bedacht geschaffenen Mythos auf, wonach nur die bösen Russen im zweiten Weltkriege vergewaltigt hätten. Bei ihr heißt es: „Wie die DDR die Untaten des ‚Großen Bruders‘ im Osten unter den Teppich kehrte, so verschwieg die westdeutsche Gesellschaft die Übergriffe der demokratischen Befreier“.
      Richtig: Dem Sinne nach steht das in meinen Memoiren, aber nur am Einzelfall, nicht durch fundierte Quellenforschung belegt. Natürlich erschöpft sich ihre Arbeit nicht in dem Nachweis, dass auf beiden Seiten geplündert, geraubt und vergewaltigt worden ist, vielmehr zeigt sie zugleich auf, wie die vergewaltigten Frauen als Opfer in der Gesellschaft verkannt, ja gelegentlich missachtet und überdies erneut zu Opfern von Ärzten, von Juristen, Sozialfürsorgern u.a. wurden.
      Für mich besonders aufschlussreich auch die Beschreibung der Auswirkungen der Übergriffe der Befreier: die Traumafolge- bzw. posttraumatischen Belastungsstörungen. Meine Mutter gehörte fraglos zu der Gruppe der vergewaltigten Frauen, die versuchten, „das Erlebte zu verdrängen“. Immerhin ein Drittel der sexualisierten Opfer.
      Ich kann das mutige, aufwändig recherchierte Buch auch nur empfehlen.

  2. Manfred Pudszuhn permalink
    April 2, 2015

    Mit “Unerhörte Erinnerungen eines Sonstigen” beschäftige ich mich jetzt nach deiner Geburtstagsfeier.
    Eine ungeheure Fülle an Erinnerungen, Namen und Tatsachen. Eine riesige Anstrengung und gut zu lesen, besonders auch die verallgemeinerten philosophischen Passagen.

  3. Helmut König permalink
    April 21, 2015

    Ja, lieber Martin, dein Buch hatte ich eine Woche nach deinem 80. Geburtstag bereits vollständig gelesen. Mir bleiben nur ein paar persönliche Bemerkungen, die mir beim Lesen kamen. Ich bin gut mit deinen Gedankengängen klar gekommen. Ich würde auch mehr dazu neigen, dass es sich mehr um eine Dokumentation handelt als um einen Roman.
    Wie schon mitgeteilt, gibt es, vor allem was Kindheit und Jugend betrifft, eine Reihe Parallelen zu mir. Ich erinnere mich besonders an die Ablehnung, die wir „vertriebenen “ Neuankömmlinge in der neuen Heimat erfahren mussten.
    Mich hat dieser Teil der Memoiren motiviert, für meine Enkel eine „Familienherkunft“ nieder zuschreiben. Das scheint mir vor allem vor dem Hintergrund angezeigt und sinnvoll, dass ihr Vater leider nicht mehr unter uns ist.

    Natürlich haben für mich deine Sichtweise auf unser „altes“ Herder-Institut und besonders damit verbunden die „unerhörten“ Ereignisse der Wende- und Nachwendezeit eine große Bedeutung. Nebenbei gesagt wären mir ein zwei Sätze mehr zum Sport recht gewesen. Aber es ist ja deine Biografie! Du hättest sie u.U. bei der Beschreibung deiner „Chinaerlebnisse“ einsparen können. Da hast du gerade noch die Kurve bekommen, sonst wäre es wirklich noch in Richtung Reisebeschreibung gegangen. Weshalb hast du gerade dieses Thema so breit behandelt?
    Mein persönlicher Eindruck war auch, dass E/A etwas zu kurz gekommen ist. Es ist eben schade, dass nicht mehr in diesem Bereich wirkende bzw. leitende Mitarbeiter gab, die hier noch etwas Substantielles hätten beitragen können (Bereichsleiter, Fachgruppen-
    leiter, Leiter E/A usw.)
    Alles in allem ein gelungenes biografisches Buch mit Zeitzeugencharakter!! Darauf kam es meines Erachtens an.
    Bleibt noch die Frage: „Wie hast du es geschafft, vom einfachen Lehrer zum Professor zu werden?“, so hat dich ja schließlich einer
    auch bei dir nur abgekürzt benannter, gefragt.

    Ja, lieber Martin, dein Buch hatte ich eine Woche nach deinem 80. Geburtstag bereits vollständig gelesen. Mir bleiben nur ein paar persönliche Bemerkungen, die mir beim Lesen kamen. Ich bin gut mit deinen Gedankengängen klar gekommen. Ich würde auch mehr dazu neigen, dass es sich mehr um eine Dokumentation handelt als um einen Roman.
    Wie schon in einer E-Mail mitgeteilt, gibt es, vor allem was Kindheit und Jugend betrifft, eine Reihe Parallelen zu mir. Ich erinnere mich besonders an die Ablehnung, die wir „vertriebenen “ Neuankömmlinge in der neuen Heimat erfahren mussten.
    Mich hat dieser Teil der Memoiren motiviert, für meine Enkel eine „Familienherkunft“ nieder zuschreiben. Das scheint mir vor allem vor dem Hintergrund angezeigt und sinnvoll, dass ihr Vater leider nicht mehr unter uns ist.

  4. Peter Donhauser permalink
    Mai 12, 2015

    Man glaubt jemand gut zu kennen, wenn man wie ich Martin Löschmann seit 1969 aus gemeinsamer Zeit in Finnland kennt. Dann ist man aber sehr erstaunt, wie viele Facetten eines bewegten Lebens durch ein Buch offengelegt werden, die so im Detail unbekannt waren. Mit großem Interesse habe ich sein Buch „Unerhörte Erinnerungen eines Sonstigen“ gelesen, schon der Titel verrät einen mit gutem Humor ausgestatteten Wissenschaftler, der auch den nötigen Ernst nicht fehlen lässt. Ich möchte Martin Löschmann zu dieser Veröffentlichung uneingeschränkt gratulieren!
    Er hat es außerordentlich gut verstanden sein persönliches Schicksal mit den historischen Ereignissen zu verbinden. Für die junge Generation, die das alles zum Glück nicht erleben musste und die dieses Buch hoffentlich zahlreich liest, ist das Geschichtsunterricht par excellence. Am Einzelschicksal eines Menschen versteht man Geschichte unmittelbar, anfassbar und nachvollziehbar.
    Die schrecklichen Kriegs- und Nachkriegsereignisse zeugen davon, dass die Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten viel mehr für den Krieg zahlen mussten. Im Falle Martin Löschmanns Verlust des Vaters und des Bruders, Verlust der Heimat und aller materiellen Werte, Wiederansiedlung der Familie in den später geteilten Teilen Deutschlands mit vielen Konsequenzen im späteren Berufs-und Privatleben und Stigmatisierung als „Sonstiger“, in Wahrheit Großbauernsohn ohne Bauernhof, in einer unnötigen Kategorisierung in der DDR.
    Aber auch die anfänglichen Erfolge in der DDR, die persönliche erfolgreiche Entwicklung werden plastisch beschrieben, wenn auch bei dem Kapitel über das Herder-Institut der Wissenschaftler durchbricht.
    Auch die Wende-Zeit mit der versuchten Entsorgung der DDR-Eliten wird am persönlichen Schicksal deutlich beschrieben. Dass sich neben den eingezogenen Alt-Bundesbürgern auch die ehemaligen Kollegen für eine Bewertung der wissenschaftlichen Leistungen eines gestandenen Hochschul-Professors hergaben, zeugt von der teilweisen Absurdität, dem gelegentlichen Irrsinn dieses Zeitabschnittes. Umso erfreulicher, dass die Anerkennung und Nutzung des vorhandenen Wissens in anderen Ländern wie Großbritannien, Russland und China zu einem erfüllten Berufsleben bis ins hohe Alter führten.
    Lieber Martin,
    nochmals Glückwünsche zu diesem Buch, eine gelungene Verknüpfung Deines persönlichen Lebens und das Deiner Familie mit der deutschen Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts.

    Zum schnelleren Verständnis allerdings hätte ein Personenregister, insbesondere der Groß-Familie LOESCHMANN beitragen können.
    Ich wünsche diesem Buch viele interessierte Leser.

    Peter Donhauser
    Berlin

  5. Lela Klemm permalink
    Mai 16, 2015

    … habe nun Dein Buch mit großem Interesse beendet. War eine faszinierende und interessante Reise in eine andere, Deine Welt, die Du mit Deinem sehr eigenen Humor gewürzt hast. Was für ein aufregendes, herausforderndes Leben: Von stolzen, ambitionierten Erfolgserlebnissen bis zu bitteren menschlichen Enttäuschungen. Zwei Welten – Ost und West-. Zwei Blicke auf unser Dasein. Summa Sumarum schimmert immer durch, wie ungeheuer offen und flexibel Du warst und zum Glück mit Marianne genau die kluge Person gefunden hast, die Deinen Wissensdurst und Deine Abenteuerlust geteilt hat, immer auf Augenhöhe, bis heute. Vieles kann ich nur zwischen den Zeilen erahnen. Aber vielleicht haben wir – hoffentlich – noch manche Gelegenheit – uns einiges zu erklären und zu vertiefen. Für Dieter … und mich ist es nach wie vor immer wieder wichtig und aufregend, Einblicke in das Dasein auf beiden Seiten der Mauer zu gewinnen und einander unsere Geschichte und Ideale ( und Illusionen) zu erklären, einander zu verstehen, jeder, in einer so anderen Welt, die ursprünglich derselben Quelle entsprang, sich entfernte und dann auf einmal (schmerzhaft) zusammenwuchs.
    Ich glaube der Sonstige muss noch einen Band 2 beginnen…Ich freue mich schon auf vertiefende Gespräche

  6. Erhard permalink
    Mai 28, 2015

    … „Ein Rückblick auf die vielen vergangenen Jahre sollte neben der Nachdenklichkeit doch insbesondere auch die Besinnung auf nachdrücklich befördernde Lebenserfahrungen umfassen, und somit im Alter positiv dienlich sein. Aber wem erzähle ich das? –

    Ich kenne Dich als einen ehemaligen Mitschüler mit einer lockeren über Erlebnisse innerlich oft lächelnden und auch nach außen oft heiteren Art, die Dir sicher manchmal oder oft geholfen hat, mit einer gewissen Starrheit im Denken und Verhalten anderer fertigzuwerden. Sicherlich half dir das oft im Leben sehr! Nun hast du Deine Erinnerungen im Band 1 dargelegt und nicht ausschließbar war wohl auch dabei Deine heutige Sicht mit den Erfahrungen des Lebens.

    Ich hatte solch‘ Bedürfnis ebenso und erarbeitete meine Erinnerungen an verschiedenen Lebensinhalten“( über 6 Jahre LPG-Zeit, Episoden aus dem Fachschulzeit, Wendezeit an der Uni Leipzig, Osteuropaprojekt)
    „Die Uni-Arbeiten übergab ich dem Uniarchiv und habe so ein Privatarchiv mit über 18 Bänden … Alle Ausarbeitungen sind aber keine ‚romanhaften Erinnerungen‘, sondern Fakten aus meiner Sicht.“ (http://recherche.archiv.uni-leipzig.de/Hierarchie/Privatarchiv+R%25C3%25B6%25C3%259Fler%252C+Erhard)

  7. Gabriele Siegel permalink
    Mai 29, 2015

    … auf der Suche nach Spuren meiner Mutter, Frau Prof. Ursula Förster, bin ich auf Ihre Homepage herderblog.de gestoßen. Dort habe ich den Hinweis auf Ihr Buch „Unerhörte Erinnerungen eines Sonstigen“ gefunden und es in den vergangenen Tagen mit großem Interesse gelesen. Ich werde es auf alle Fälle im Familienkreis und interessierten Freunden weiterempfehlen. Ich möchte mich bei Ihnen für die positiven Erinnerungen an meine Mutter bedanken.

  8. R.M. permalink
    September 24, 2015

    … unser gemeinsamer Freund, Gerhard Wazel, hat mir Ihr Buch empfohlen.

    Ich war von 1976 bis zu meiner Flucht in die BRD im Sommer 1989 am Herder-Institut, Abteilung E / A, Bereich Gewi tätig. Von 1989 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2013 arbeitete ich am Goethe-Institut. Die Erfahrungen, die ich am HI sammeln durfte, gehören zu den besten meines beruflichen Lebens.
    Über das Schicksal des HI nach 1989 erfuhr ich erst sehr spät durch die Dissertation von Wilma Gramkow. Deshalb habe ich natürlich die Kapitel in Ihrem Buch, die sich mit dem HI beschäftigen, mit besonderem Interesse gelesen. Wirklich zutiefst erschüttert bin ich über die scheußliche „Abwicklung“ und nachfolgende Schwierigkeiten, die Sie schildern. Gleichzeitig bin ich meinem Schicksal dankbar, dass ich von diesem Los verschont blieb.
    1989/90, als es um meine Festeinstellung am GI ging, habe ich sehr von dem guten Ruf des HI profitiert. („powerfrau“ etc.) Dass ich dann etwas später im Zusammenhang mit der allgemeinen Hysterie wegen Stasizugehörigkeit einige Probleme hatte, stimmt allerdings auch. Aber verglichen mit dem, was Sie und Ihre Frau erleben mussten, war das alles nicht der Rede wert, denn es konnte mir letztendlich nicht schaden.
    Wenn es Sie interessiert, nachzulesen ist das alles in meinem Buch: „Die Mitläuferin, Ein Leben in zwei Deutschländern“, von Astrid Zeven, das kürzlich vom Verlag Tredition Hamburg veröffentlicht wurde und unter folgendem Link zu bestellen ist:

    https://tredition.de/publish-books/?books/ID44584/Die-Mitlaeuferin

  9. Karin Keller permalink
    November 20, 2015

    Aus einem Brief vom 21. Mai 2015:
    … Mein Bruder hat in einer Buchhandlung in Berlin Dein Buch entdeckt und es gleich gekauft. Er sagte: „Es ist richtig gut“. Das finde ich auch, konnte es inzwischen auch lesen. Du hast Dir richtig viel Arbeit gemacht!

    Leider ist es nicht so, dass das Ensemble unseres Theaters im Capitol eine neue Heimstatt fand. Es wurde entlassen. Das Haus wird von außerhalb bespielt, es gibt gute Angebote von Kabarett bis Sinfoniekonzert. Wenn der Vorverkauf schlecht läuft, fallen die Vorstellungen aus …
    Etwas hat sich in Zeitz zum Positiven gewendet: Wir haben seit gut einem Jahr wieder eine Buchhandlung. gerechnet – ML)
    Dass das Jahr 1993 und die Zeit danach schwer für dich waren, kann ich mir gut vorstellen. Der Aufenthalt in England war doch eine günstige Lösung.

  10. Eva Schewell permalink
    Juni 14, 2017

    Sehr geehrter Herr Martin Löschmann,

    mein Name ist Eva Schewell,
    und ich bin in Bernsdorf 1949 geboren.
    Sie kennen mich nicht ! aber vielleicht können Sie sich an meine Mutter erinnern Edith von Depka ihren Bruder Ulrich oder an Eva.
    Eva ist 1936 geboren
    Ich interessiere mich sehr für die Zeit des zweiten Weltkrieges, hauptsächlich wollte ich immer wissen, was damals in Bernsdorf passiert ist. Ich habe im Internet recherchiert und fand ihr Buch,was ich mit sehr viel Interesse gelesen habe.
    Es war für mich sehr aufschlussreich.
    Würde mich freuen, wenn wir mal telefonieren könnten.

    Meine Familie hat Bernsdorf erst 1972 verlassen.
    Grüße
    Eva Schewell

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